Plenty Coup Hancock ein 1994 geborener blue roan Hengst
Eine kleine Veranschauung, um die teils sehr enge Linienführung der Hancockzüchter zu verstehen, denn nur wenn es verstanden wird, können wir auch Schlüsse daraus ziehen, warum Hancock horses bis heute einen unverkennlichen STEMPEL im Ex- und Interieur tragen.

Mein Beitrag stellt Plenty Coup Hancock exemplarisch für die Hancock Linie da. Sein Pedigree ist beispielhaft für die teils sehr enge Linienzucht in den USA; zeigt aber auch sehr schön, wie der unverkennliche Stempel in der Hancockzucht gefestigt und mit Garantie weiter-vererbt wurde. Die äußerlich Kennzeichen, aber vor allem die inneren Eigenschaften der Hancock horses waren für die Züchter maßgeblich dafür verantwortlich, um mit bestimmten Tieren weiterzuzüchten. Erst wenn sie sich im Ranchalltag bewährt haben, gingen sie in die Zucht.
Bei Plenty Coup Hancock *1994 stellen wir fest, das erst 1997 ein Fohlen und 1998 2 Fohlen registriert wurden. Diese Drei waren sozusagen der Testlauf, um herauszufinden ob er seine guten Interieur und Exterieur Eigenschaften auch weiter-vererbt.
Um seine eigenen guten Eigenschaften maximal zu vererben, wurden ihm Stuten zugeführt, die selbst genau mit diesen Eigenschaften hervorstachen. So kommt es zu Stande, das in den ersten 3 Generation, vor ihm, 3 Mal Blue Valentine zu finden ist.
Hier in Europa und speziell in Deutschland würde bei einer solchen Linenzusammenführung ein hörbares Raunen durch die Reihen vernehmbar sein. In der Hancockzucht jedoch wird genau nach diesem Prinzip gezüchtet und ich betone es noch einmal an dieser Stelle; trotz dem engen Verwandtschaftsverhältnis der Pferde ist bis heute kein nennenswerter Genfehler in der Hancockzucht bekannt.
Was die sehr enge Linienzucht jedoch hervor gebracht hat, sind sehr robuste Pferde, die über Eigenschaften verfügen, von denen die restlichen Quarter Horse Szene nur träumen kann.
Und wenn ich von stabilen Pferden rede, dann nicht nur von ihren Fundament. Hancocks sind körperliche, wie auch charakterliche Pferde, auf die man sich, zu jeder Zeit und bei jeder Herausforderung 1000% verlassen kann.
Ich sage es immer wieder gerne: Es gibt Pferde, es gibt Quarter und es gibt Hancocks und die Letzteren spielen in einer ganz anderen Liga, für die es noch keine eigene Leistungsklasse gibt, weil es außerhalb der Hancockzucht kaum Pferde gibt, die sich mit ihnen messen können.