Organische Photovoltaik

OPV ist wohl eine tollsten Techniken unserer Zeit. Anstatt monokristalline werden organische Bestandteile verwendet, um aus Sonnenlicht Energie zu machen. Lange Zeit galt die OPV als nicht anwendungseffiziente PV, da ihr Wirkungsgrad nicht mit der trad. PV Schritt halten konnte.

Inzwischen hat der Wirkungsgrad der OPV aufgeholt und kann sich durchaus mit monokristallinen PV-Modulen in Konkurrenz treten, zumal viele OPV-Produkte nur noch Tageslicht, diffuses Licht oder gar künstliches Licht benötigen, um Energie zu erzeugen. Dies bedeutet, das bei einer durchschnittlichen Tageslichtdauer von 7,38 Std. die OPV-Module auch 7,38 Std. am Tag Energie produzieren. Im Vergleich dazu arbeiten monokristalline Module nur 2,3 Std. pro Tag, da dies der Zeitraum ist, in dem sie volle Sonneneinstrahlung bekommen.

Auf meinem Blog visionberlin.wordpress.com habe ich über viele Jahre hinweg Informationen rund um die OPV gesammelt. Es lohnt sich immer wieder mal dort reinzuschauen.

Leider fuhrt die OPV immer noch ein stiefmütterliches Leben, was fast ausschließlich daran liegt, dass deutsche Klimaziele genau definiert sind und die Regierung, zugunsten der zu erreichenden Ziele, nicht den Mut hat, den entsprechenden Lobbisten mal auf die Füße zu treten.

Ich persönlich halte die OPV für die einzige, direkt verfügbare Technik, die es ermöglichen könnte, unsere Klimaziele doch noch erreichen zu können. Zeit nah werde ich Firmen vorstellen, die zwar auf einem guten OPV Weg sind.

Ich würde mich freuen, wenn ihr den Werdegang der OPV weiterverfolgt und mir ein entsprechendes Feedback gäben würdet, damit ich weiß, dass ich hier nicht für Geister schreibe.