4 Mai, 2022

Meine Reise zu meinem Dad in’s Allgäu

Die Fahrt

Was soll ich euch sagen, ich habe eine kleine Reise gemacht zu meinem Dad ins Allgäu. Ich war gespannt auf die Alpen und die Luft dort, soll ja gut bei COPD sein und ich hoffte auch was zu spüren, also das ich besser durchatmen kann.

Die Fahrt begann um 3:15 in der Nacht. Das Auto war bereits gepackt. Ich trat vors Haus und was sehe ich….der Bauwagen der Parkranger brannte lichterlos. Dieser steht ca. 10 m vom Haus entfernt, direkt neben dem Häuschen in dem die Stromverteilung der Häuser ist.

Ich also ans Telefon, Feuerwehr rufen. Soweit so gut…sie wollten gleich da sein; ich solle warten!

25 Min. später 2. Anruf zur Feuerwehr …. unglaublich und auch die Polizei hatte es nicht eilig.

Dann endlich kamen sie, inzwischen kurz vor 4 Uhr nachts; von der Polizei weit und breit nichts zu sehen.

Ich bin dann mal los, Richtung Allgäu vor mir lagen immerhin 8 Std. Fahrt.

Nach 5 Stunden völlig erschöpft, Rast auf einem Parkplatz. Nach nur 2 Min. schrecke ich hoch. Der Parkplatz lag an einer ICE Strecke und alle 8 Minuten kam ein Zug vorbei.

50 km weiter, immer noch saumüde, nächster Parkplatz, kein Stellplatz im Schatten. Boris hechelt wie blöd…..

Nächster Parkplatz….50-70 km weiter endlich auch Schatten….Hunde tränken und dann mal eine Mütze Schlaf …..keine 10 Minuten Ruhe und mein Telefon klingelt ….mit einem Auge schau ich aufs Display ….Marilyn ….ich geh ran und sie sagt: “ Hallo Mama, bist du schon weg? Ich brauch dringend eine Mehrfachsteckdose!“ Ich atme tief durch und antworte: “ Dann geh dir eine kaufen!“ Sie dann so: „Aber warum soll ich eine kaufen, wenn du so viele hast, ich komm vorbei!“ Ich dann: „Bin schon weg und versuche ein wenig zu schlafen! Marilyn wieder: „Och das ist blöd, kannst du nicht schnell noch mal zurückkommen?“ Ich wieder völlig entnervt: „Nee kann ich nicht und außerdem will ich kurz schlafen. Geh und kauf dir eine Steckdose! Ende jetzt! Anruf beendet!

Mit schlafen war dann nichts mehr. Ich also weiter wieder so um die 50-70 km. Erneuter Versuch eine Stunde zu schlafen. Kaum ruht mein Kopf in halbsitzender Haltung klingelt das Handy…ich fluche kurz und mein Handy sagt: „Eingehender Anruf von Daddy!“ Ich geh ran und Daddy fragt freundlich: “ Na wo bist du denn schon?“ Ich darauf: „Warte ich frag meine Handy!“ und mein Handy sagt: „Landsberg/Lech in 7 km. Darauf mein Dad: „Na die 15 km schaffst du auch noch. Ich mach schon mal ein Kaffee!“ und dann legt er auf und ich sitze, halb liegend und überlege kurz wie viele 50-70 km Stopps man hinlegen muss, um letztendlich nahezu vor Daddy Tür zu stehen.

Plötzlich war meine Müdigkeit wie weggeblasen und 15 km motivierten mich wie doll!

20 Minuten später parkte ich vor seinem Haus, die Hunde durften raus und mein Kaffe stand bereits duftend auf einem Holzstapel. Nach 18 Jahren stand Daddy vor mir; breit grinsend und irgendwie waren wir beide in diesem Moment sehr glücklich.

Die Berge

Das was man im Allgäu erwartet ist …. richtig die nahen Berge und das man z.B. von Kaufbeuren aus, sie schon sehen kann, weil … wieder richtig, die Berge so groß sind!

Ich kam bei Sonnenschein an und man konnte sie durch ein wenig Nebel bereits sehen. Aber voller Erwartung freute ich mich auf den übernächsten Tag, an dem wir nach Tirol / Österreich wollten. Da sollte ich den Bergen sehr nah kommen … dachte ich!

Am nächsten Tag immer noch Sonne, nahezu 20 Grad. Die Berge mit Schleier zu sehen … ich freute mich auf den nächsten Tag!

Nächster Tag! Nieselregen! Berge verschwunden! Außer Wolken nichts zu sehen. Ab nach Österreich!

In Österreich … Wolken … nix wie Wolken … ich habe unzählige Wolken fotografiert ….hier das Ergebnis meines Ausfluges

Reutten / Österreich
Oben Wolken … unten Wolken … nix wie Wolken … ich will nach Hause!

4 Mai, 2022

Bei Diabetes hilft Dinkel & Beeren

Bei Diabetes sind nachfolgende Lebensmittel sehr zu empfehlen:

  • Dinkelkörner, Dinkelvollkornbrote, Obst & Gemüse, Dinkel-Kleiebrötchen
  • Frische Fische und Hühnerleber
  • Kopfsalat mit Dinkelkörner
  • Beeren aller Art
  • Naturbelassener kaltgepresstes Sonnenblumenöl, Butter, fettarme Suppen
  • Frische Kräuter & Gewürze (Zimt, Muskat, Galgant, Bertram, Quendel, Knoblauch)
  • wenig Salz
  • Buttermilch
  • Fenchel- und Bohnenschalentee, Dinkelkaffee, trockene Süßweine, Riesling-Weine, trockener Sekt
  • Fruchtzucker ( 12g = 1 BE) Rosinen, Früchte zum Süßen,
  • Säuerliche Apfelsorten
Der Unterschied zwischen Dinkel und Weizen https://www.all-in.de/kempten/c-lokales/was-ist-der-unterschied-zwischen-dinkel-und-weizen_a5019600

Tagesmenü

morgens: Dinkelkörner-Frühstück mit Apfelkompott und Zimt oder Dinkelbrötchen mit Dinkelkaffee

mittags: Dinkelgrieß Gemüsecremesuppe, Auflauf mit Gemüse oder Apfelklöße

abends: Vegetarische Brotaufstriche, Rote Beete Timbale

Dieses Tagesmenü ist super, DENN es ist kombinierbar mit anderen Dingen. Alleine der hohe Dinkelanteil gibt euch die Möglichkeit eure eigenen Genuss-Lebensmittel damit zu vereinen.

Viel Spaß

https://www.alnatura.de/de-de/rezepte/suche/dinkel-gemuese-auflauf-105333/ Dinkel-Gemüse Auflauf
Rindernacken mit Dinkel https://www.falstaff.de/rd/r/rindernacken-mit-dinkel-und-marinierter-tomate/

Wenn ihr ganz spezielle Fragen habt oder über Eure Ernährung Eurem Körper was Gutes tun wollt, dann schreibt mich einfach an oder hinterlasst einen Kommentar!

4 Mai, 2022

ErnährungsHilfen

Bei nahezu allen Erkrankungen kann man mit einer Ernährungsumstellung viel erreichen. Ich behaupte nicht, dass man damit die Erkrankung heilen kann, ABER konkret ausgewählte Lebensmittel können helfen die Medikationen zu verringern oder sogar völlig einzustellen.

Ich selbst habe ein paar sehr große Baustellen und beschäftige mich seit Jahren mit der Ernährungslehre u.a. der von Hildegard von Bingen, aber auch mit der TCM (trad. chin. Medizin)

Nicht immer ist eine aufwendige Diät auch alltagstauglich. Ich habe mir zur Aufgabe gemacht die Ernährung so einfach wie möglich zu gestalten und auch für meine häufigen Reisen machbar zu machen.

Somit findet ihr auf meinem Blog immer mal wieder Rezepte, hilfreiche Kräuter aus der Natur oder auch andere Hilfsmittel, mit denen ihr teilweise eure Lebensqualität erhöhen könnt.

Ich möchte mich hier an dieser Stelle ausdrücklich dafür aussprechen, dass von mir genannte Lebensmittel, wie auch Kräuter oder andere Therapien nichts mit der esoterischen Szene zu tun haben und ich mich auch in die Kreise von HeilerInnen NICHT hinzuzählen möchte.

Ich bin ein Mensch, der aufgrund seiner eigenen Erkrankungen und der Ausbildung als TCM-Tierheilpraktikerin (1999) seine Möglichkeiten und das erworbene Wissen nutzen möchte, um alternative Methoden, neben der Schulmedizin, auszuprobieren möchte, um mehr Lebensqualitäten zu bekommen. Trotz schwersten Verläufen meiner Erkrankungen sitze ich zwar seit Dezember 2021 im Rollstuhl, um Strecken über 200 m zurückzulegen, bin aber dennoch selbstständig unterwegs.

Nach wie vor liebe ich es zu campen; neue Menschen und Orte kennenzulernen und mich auch schon mal in das ein oder andere Abenteuer zu stürzen (siehe Alpenüberquerung im Rollstuhl). Um all das so lange wie möglich aufrecht erhalten zu können, musste ich sehr früh erkennen, dass die Schulmedizin alleine nicht helfen kann. Mit meinem Wissen aus der TCM habe ich begonnen mir meinen eigenen Weg zu suchen und ich glaube, dass ich auch fündig geworden bin. Trotz Diabetes, Sauerstoffunterversorgung, Niereninsuffizienz und COPD lebe ich heute ein relativ normales Leben mit wenigen Einschränkungen. Ich glaube auch, dass man nicht generell ein Patentrezept ausstellen kann, denn jeder Körper reagiert anders auf Medikamente, Therapien und Lebensmittel. Ich für meinen Teil habe mich mit sehr kleinen Schritten an dieses Thema herangearbeitet und meinem Körper auch die Zeit gelassen damit umzugehen und darauf zu reagieren. Meine Lebensqualität hat sich dadurch verbessert und ich kann heute auch schon mal über die Stränge schlagen, ohne am nächsten Tag die Folgen erwarten zu müssen.

Da ich ein absoluter Fleischesser bin, ist es mir zu beginn sehr schwer gefallen meine Bedürfnisse mit dem besten für mich hilfreichen Lebensmittel in Einklang zu bringen. Inzwischen weiß ich jedoch, dass Lebensmittel nicht in gut und böse unterteilt werden müssen. Alleine die Tatsache, dass ich mich mit vielen hilfreichen Lebensmittel ernähre, gibt mir die Möglichkeit meinem Wunsch nach Fisch, Fleisch und tierischen Eiweißen und Proteinen nachkommen zu können. Ich persönlich habe mir zur Regel gemacht, dass alle meine Speisen zu 2/3 aus hilfreichen und 1/3 aus nicht so hilfreichen Lebensmittel bestehen sollen. Das klappt mal mehr mal weniger.

Darüber hinaus sollte jedoch auch die Seele irgendwie gefüttert werden. Zu Beginn meiner „kostenaufwendigen Diät“, wie es bürokratisch genannt wird, war ich der Verzweiflung nahe und dementsprechend waren auch die Erfolge. Im Inneren wehrte ich mich gegen alles und jeden. Meine Abneigung war so groß, das eben auch die allerbesten und hilfreichen Lebensmittel keinen Erfolg haben konnten. Irgendwann verabschiedete ich mich von meinem Ernährungsplan der Schulmedizin und nahm die Sache selbst in die Hand. Ab diesem Zeitpunkt wurde es Woche um Woche besser und ich fand meinen Weg, den ich im Kopf und in der Seele auch annehmen konnte. Gleichzeitig war ich dann auch in der Lage meine Erkrankungen zu akzeptieren und ein Leben mit veränderten Ernährungsplan zu leben.

Insgesamt habe ich bis zu diesem Punkt der Akzeptanz nahezu 3 Jahre gebraucht. Also bitte nicht zwischendurch aufgeben! Meine Weg in diesen 3 Jahren führte auch 5 Schritte vor und wöchentlich mindestens wieder 3 Schritte zurück.

Man sollte bedenken, dass wir hier in unserem Kulturkreis und natürlich auch Generationenbedingt geprägt wurden. Ich wurde 1961 geboren und wurde geprägt von Überfluss. Man konnte immer und überall alles kaufen und dementsprechend auch alles essen und trinken. Wenn dann nach über 50 Jahren eine Erkrankung kommt, die einem sagt:“ Dies oder das darfst du nicht mehr essen oder trinken; wenn Nutella nahezu tabu ist und Fleisch & Co als Fehlernährung gilt!“ dann kommt man schon mal an seine Grenzen.

Aber so ist es ja nicht! Ein Arzt sagte mir mal: „Es ist für dich schädlicher nur das zu essen und zu trinken, gegen das sich dein Körper mit aller Gewalt wehrt, als das zu essen was eigentlich schädlich für dich ist, dein Körper es aber als Genuss sieht!“

Man muss seinen eigenen Weg in Sachen Ernährungsdiäten finden und dann kann man Essen auch wieder als Genuss empfinden! Und ich persönlich glaube es ist der einzige Weg, um auch dann noch glücklich mit sich selbst sein zu können!

4 Mai, 2022

Blackfeet Indian Nation

Das Schwarzfußindianer-Reservat, englisch Blackfeet Reservation, ist ein Indianerreservat der Blackfeet Nation (Südliche Piegan bzw. Amsskaapipikani) im Nordwesten des US-Bundesstaats Montana. Die Blackfeet Nation ist die größte indianische Bevölkerungsgruppe in Montana. Größte Stadt im Reservat und zugleich Verwaltungssitz der indianischen Regierung ist Browning.

Mit dem Vertrag von Fort Laramie 1851 wurde – ohne deren Einwilligung – ein Reservatsgebiet für die Blackfeet in Montana ausgewiesen. Die Fläche war deutlich größer als das heutige Reservat. Im Jahr 1855 schlossen die Blackfeet (wie auch die benachbarten Confederated Salish and Kootenai Tribes) einen Reservatsvertrag mit der amerikanischen Regierung. Verhandlungen über früheres Stammesgebiet südlich des Missouri Rivers scheiterten. Von 1873 bis 1896 wurde das Reservat mehrfach verkleinert, teilweise für eine nichtindianische Besiedlung geöffnet, und zuletzt wurde das Gebiet des heutigen Glacier Nationalparks ausgelagert.

2006 bekamen die Blackfeet das in historischen Verträgen verbriefte Recht zugesprochen, nördlich des Yellowstone-Nationalparks in Teilen der Absaroka-Beartooth Wilderness aus kulturellen Gründen wieder Bisons zu jagen.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Blackfeet_Indian_Reservation

https://tribalnations.mt.gov/blackfeet

PDF about

Montana Indians Their History and Location

Native Partnership

https://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Glacier_County